SV Hannersdorf

Sportverein Hannersdorf - gegründet 1962

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2. Runde: SC Grafenschachen - SVH

SC Grafenschachen - SVH 2:0 (1:0)
Grafenschachen 130, SR: Nestret (schwach)
Tore: 1:0 (29.) Wappel, 2:0 (69.) Wappel

SC Grafenschachen                                                                                      


WIEDER SCHWACHE VORSTELLUNG - FEHLSTART PERFEKT!

Nach der 2:4 Heimniederlage der Vorwoche war man in Hannersdorf auf Wiedergutmachung aus. Hannersdorf fand von Anfang an nicht ins Spiel und war auch etwas über die harte Spielweise der Gastgeber verwundert. Nach bereits 29 Minuten musste der SVH-Kapitän Horvath Manuel aufgrund eines Fouls verletzt das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Aron Baranyai ins Spiel. Grafenschachen war die tonangebende und kämpferisch bessere Mannschaft. Der SVH hatte nichts entgegenzusetzen und agierte fast nur mit hohen Bällen in die Spitze. Nach einer guten halben Stunde gingen die Heimischen verdient mit 1:0 in Führung. Nach einem Fehler in der Hannersdorfer Hintermannschaft ließ sich der Grafenschachener Angreifer Wappel die Chance nicht entgehen und verwertete sicher zur Führung. Auch danach spielte der SVH weiterhin katastrophal. Die einzig nennenswerte Chance in der ersten Hälfte resultierte aus einem Freistoss von Thomas Brenner, welcher jedoch vom Tormann über die Latte gelenkt werden konnte. Somit ging es mit 1:0 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel wirkte der SVH etwas verbessert. Gleich nach Wiederbeginn hatte Jürgen Konrad den Ausgleich am Fuss, doch sein Versuch konnte gerade noch von einem Verteidiger abgeblockt werden. Hannersdorf war nun aggressiver und schien endlich im Spiel angekommen zu sein. Nach einer guten Stunde hatte Thomas Brenner die große Ausgleichschance. Nach einem Pass von Richard Loibenbeck stürmte Brenner allein in Richtung gegnerisches Tor, doch anstatt den Abschluss zu suchen vertendelte er den Ball leichtfertig.
In der 65. Minute folgte eine Szene, die womöglich noch ein Nachspiel haben wird und wahrscheinlich zur Neuaustragung der Partie führt. Nach einem Foul zeigte Herr Nestret dem Grafenschachen Spieler Schuch (Nummer 2) die zweite gelbe Karte im Spiel. Die Spieler und Zuschauer des SVH reklamierten sofort beim Schiedsrichter, dass dem Spieler bereits in der ersten Halbzeit die gelbe Karte gezeigt wurde und er nun logischerweise mit Gelb/Rot vom Platz zu stellen sei. Auch der Spieler war schon auf dem Weg zur Kabine, doch der Schiedsrichter zeigte NICHT Gelb/Rot. Kurz darauf wurde der Spieler ausgewechselt. Zum Glück für den SVH wurde Herr Nestret von Schiedsrichterchef Günter Benkö beobachtet. Herr Benkö notierte alle Verwarnungen und gestand, dass dieser Spieler vom Feld verwiesen hätte werden müssen. Der SVH legte sofort nach dem Spiel Protest ein und es bleibt abzuwarten wie der BFV in diesem Fall entscheiden wird.
Nun weiter zum Spiel. Hannersdorf probierte weiter nach vorne zu spielen, doch es konnte mehr keine nennenswerte Torchance herausgespielt werden. In der 69. Minute wurde SVH-Verteidiger Robert Graf mit Gelb/Rot vom Platz gestellt. Den daraus folgenden Freistoss verwertet Wappel zum 2:0. Nun steckte der SVH endgültig auf. Grafenschachen spielte den nie gefährdeten Sieg nach Hause und ging als verdienter Sieger vom Platz.
Fazit: Der Fehlstart in die neue Saison wurde mit dieser Niederlage besiegelt. 3 Punkte aus 3 Spielen lautet die nicht gerade beeindruckende Bilanz. Der SVH muss sich in den kommenden Spielen in allen Belangen verbessern um den Anschluss nach oben nicht schon in der Anfangsphase zu verlieren. Bislang fehlte es an Laufbereitschaft, Kampf, Einsatz - an einfach allem! Auch vor dem nächsten Gegner Riedlingsdorf sei gewarnt, denn im letzen Spiel wurde der SC Buchschachen mit 4:3 besiegt.

Der SVH spielte mit: Kurucz M., Horvath M. (Baranyai A.), Magaditsch R., Graf R., Mayer M. (38. Sagmeister M.), Konrad J., Brenner Th., Györfi I., Lippai D., Loibenbeck R. (82. Prangl Ch.), Rupanovits P.

Die Reservemannschaft machte es besser als die Kampfmannschaft und gewann hochverdient mit 3:2. 3-facher Torschütze beim SVH war Dominik Liszt. Ein höherer Sieg war durchaus möglich, doch die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Am Ende zählen aber nur die Punkte und die nahm wenigstens die Reserve mit.

 

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